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Push Pull Legs: Der PPL-Split im Detail (Guide 2026)

Push Pull Legs: So funktioniert der PPL-Split, für wen er geeignet ist, 6-Tage- und 3-Tage-Trainingspläne, Übungsauswahl, Volumen, Frequenz und Progression.

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Athleex Team

14 Min. Lesezeit

Push Pull Legs: Der PPL-Split im Detail (Guide 2026)

Ein Push-Pull-Legs-Split (PPL) unterteilt das Training in drei wiederkehrende Tage: Push (Brust, Schultern, Trizeps), Pull (Rücken, Bizeps, hintere Schultern) und Legs (Quadrizeps, Beinbeuger, Gesäß, Waden). Er gehört zu den effektivsten Systemen für Fortgeschrittene und erfahrene Trainierende, weil er Muskeln bündelt, die ohnehin zusammenarbeiten, eine hohe Frequenz ermöglicht (jede Muskelgruppe 2x pro Woche bei der 6-Tage-Variante) und das Volumen sauber verteilt. Dieser Guide erklärt die Logik, für wen sich der Plan eignet, und liefert dir direkt einsatzbereite Pläne für 6 und 3 Tage.

Die Logik von PPL: Warum Push, Pull und Legs?

Der Grundgedanke ist, Übungen nach Bewegungsmustern und synergistischen Muskeln zu gruppieren. So trainiert jede Einheit Strukturen, die ganz natürlich Hand in Hand arbeiten.

  • Push (Drücken): Alle Bewegungen, bei denen du das Gewicht vom Körper wegdrückst. Brust (Bankdrücken, Kurzhanteldrücken), vordere und seitliche Schultern (Military Press, Seitheben) und der Trizeps (der bei jeder Drückübung mitarbeitet und danach isoliert wird). Das sind perfekt aufeinander abgestimmte Synergisten: Trainierst du sie zusammen, vermeidest du es, den Trizeps an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ohne ausreichende Regeneration erneut zu belasten.
  • Pull (Ziehen): Alle Bewegungen, bei denen du das Gewicht zum Körper hinziehst. Rücken (Klimmzüge, Rudern, Latzug), hintere Schultern und Bizeps. Auch hier ist die Synergie klar: Der Bizeps ist bei jedem Zug involviert und wird in derselben Einheit direkt mitabgedeckt.
  • Legs (Beine): Der gesamte Unterkörper. Quadrizeps (Kniebeugen, Beinpresse, Ausfallschritte), Beinbeuger und Gesäß (Rumänisches Kreuzheben, Hip Thrusts, Beinbeuger-Maschine) und Waden. Das ist systemisch gesehen die anstrengendste Einheit, weshalb sie einen strategischen Platz in der Wochenplanung verdient.

Der Vorteil gegenüber einem Ganzkörper- oder Upper/Lower-Split ist die Spezialisierung pro Einheit: Jedes Workout hat einen klaren Fokus, du musst nicht den gesamten Körper in eine Session quetschen und kannst auf jeder Muskelgruppe sauberes Qualitätsvolumen anhäufen. Wenn du noch andere Aufteilungen in Betracht ziehst, vergleiche den Plan mit dem Upper-Lower-Split und dem Ganzkörper-Trainingsplan, um herauszufinden, was am besten zu deinen verfügbaren Tagen passt.

Für wen ist Push-Pull-Legs geeignet?

PPL ist nicht die erste Wahl für absolute Anfänger. Einsteiger machen mit einem Ganzkörpertraining 3-mal pro Woche fantastische Fortschritte, da sie dabei die Grundübungen bei hoher Frequenz und überschaubarem Volumen erlernen. Wenn du ganz am Anfang stehst, starte mit dem Trainingsplan für Anfänger.

PPL entfaltet sein volles Potenzial bei:

  • Fortgeschrittenen und Erfahrenen, die bereits eine saubere Technik bei den Grundübungen beherrschen und höhere Volumina tolerieren;
  • Personen, die 6 Tage die Woche trainieren können (High-Frequency-Variante, jede Muskelgruppe 2x) oder 3 Tage zeitlich einrichten können (1x-Frequenz, dafür mit mehr Übungen pro Einheit);
  • Allen, die sich kalendarische Flexibilität wünschen: PPL passt sich super an unregelmäßige Wochen an, da man Push, Pull und Legs einfach fortlaufend rotieren kann.

Die goldene Regel: Die optimale Frequenz pro Muskelgruppe im Hinblick auf Hypertrophie liegt bei etwa 2-mal pro Woche, wie aktuelle Übersichtsarbeiten zum Thema (Arbeiten von Schoenfeld et al. sowie Richtlinien von Organisationen wie NSCA und ACSM) zeigen. Die 6-Tage-Variante trifft genau diese Frequenz; die 3-Tage-Variante sinkt auf 1x und erfordert daher mehr Volumen pro Trainingstag.

Beispiel für einen 6-Tage-PPL-Plan

Sechs Einheiten pro Woche, jede Muskelgruppe wird zweimal trainiert. Klassische Struktur: Push A / Pull A / Legs A / Push B / Pull B / Legs B, mit dem siebenten Tag als komplettem Ruhetag. Die beiden Versionen (A und B) variieren die Übungen, um andere Reize zu setzen und die Last optimal zu verteilen.

Tag Fokus Hauptübungen
1 - Push A Brust/Schultern/Trizeps Langhantel-Bankdrücken, Military Press, Schrägbankdrücken (Kurzhantel), Seitheben, Trizepsdrücken am Kabel
2 - Pull A Rücken/Bizeps Klimmzüge, Langhantel-Rudern, Latzug (enger Griff), Langhantel-Curls, Face Pulls
3 - Legs A Quadrizeps-Fokus Kniebeugen, Beinpresse, Ausfallschritte, Beinbeuger, Wadenheben stehend
4 - Push B Schultern/Brust/Trizeps Kurzhanteldrücken, Schrägbankdrücken, Seitheben am Kabel, Fliegende, French Press
5 - Pull B Rücken/Bizeps Leichtes Rumänisches Kreuzheben oder Kurzhantel-Rudern, Rudern am Kabelzug, Schrägbank-Curls (Kurzhantel), vorgebeugtes Seitheben
6 - Legs B Beinbeuger/Gesäß-Fokus Rumänisches Kreuzheben, Hip Thrusts, Walking Lunges, Beinstrecker, Wadenheben sitzend
7 - Rest Day Regeneration Leichter Spaziergang, Mobilität

Richtwert für Sätze/Wiederholungen: 3-4 Sätze pro Hauptübung mit 6-10 Wiederholungen bei Mehrgelenksübungen und 10-15 bei Isolationsübungen. Pausenzeiten von 2-3 Minuten bei schwereren Übungen und 60-90 Sekunden bei Isos. Lass immer 1-3 Wiederholungen im Tank (RPE 7-9): Bis zum Muskelversagen zu trainieren ist in jedem Satz unnötig und erschwert die Erholung. Wenn du wissen möchtest, wie du deine Anstrengung richtig dosierst, ist die RPE-Skala das perfekte Hilfsmittel.

Beispiel für einen 3-Tage-PPL-Plan

Wenn dir nur drei Trainingstage pro Woche zur Verfügung stehen, deckt PPL Push / Pull / Legs jeweils einmal ab. Die Frequenz sinkt auf 1x, weshalb du das Ganze durch mehr Übungen und Sätze pro Session ausgleichst, um ein adäquates wöchentliches Volumen zu erreichen (als Richtwert gelten laut aktueller Studienlage etwa 10-20 Sätze pro Woche und Muskelgruppe).

Tag Fokus Hauptübungen
1 - Push Brust/Schultern/Trizeps Bankdrücken, Military Press, Schrägbankdrücken (Kurzhantel), Seitheben, Cable Flyes, Trizepsdrücken, French Press
2 - Pull Rücken/Bizeps Klimmzüge, Langhantel-Rudern, Latzug, Rudern am Kabelzug, Langhantel-Curls, Kurzhantel-Curls, Face Pulls
3 - Legs Ganzer Körper (Beine) Kniebeugen, Beinpresse, Rumänisches Kreuzheben, Ausfallschritte, Beinstrecker, Beinbeuger, Wadenheben

In dieser Version ist jede Einheit lang (7-8 Übungen), aber das ist der einzige Weg, bei einer wöchentlich einmaligen Frequenz auf ein ausreichendes Volumen zu kommen. Wenn dir selbst drei Tage zu viel sind oder du Alternativen vergleichen möchtest, lies unseren Artikel zum 3-Tage-Trainingsplan mit Fokus auf Ganzkörper- und Upper/Lower-Splits bei gleichem zeitlichen Aufwand.

Übungsauswahl für die jeweiligen Tage

Die Qualität eines PPL-Plans hängt davon ab, wie du deine Übungen wählst – nicht nur davon, wie viele du machst.

  • Push: Mindestens eine schwere horizontale Drückübung (Bankdrücken), eine vertikale (Military Press oder Schulterdrücken), eine isolierte Brustübung (Fliegende), Seitheben für die seitliche Schulter (wird oft vernachlässigt) und eine Trizeps-Isolation.
  • Pull: Eine vertikale Zugübung (Klimmzüge oder Latzug), eine horizontale (Rudern oder Kabelrudern), gezielte Arbeit für die hintere Schulter (Face Pulls, vorgebeugtes Seitheben) und Bizepscurls aus zwei verschiedenen Winkeln.
  • Legs: Ein kniedominanter (Kniebeugen/Beinpresse) und ein hüftdominanter (Rumänisches Kreuzheben/Hip Thrusts) Klassiker bilden das nicht verhandelbare Fundament, gefolgt von Ergänzungsübungen für Quadrizeps, Beinbeuger, Gesäß und Waden. Falls deine Beine deine Schwachstelle sind, findest du im Artikel zum Beintraining im Fitnessstudio tiefgehendere Einblicke.

Leitprinzip: Mehrgelenksübungen an den Anfang (solange du frisch bist und viel Gewicht bewegen kannst), Isolationsübungen nach hinten. Tausche im Laufe der Zeit einige Varianten aus, um Stagnation und Anpassungseffekte zu vermeiden, ohne jedoch jede Woche alles umzuwerfen: Beständigkeit bei der Übungsausführung ist der Schlüssel, um progressive Überlastung erfolgreich anzuwenden.

Volumen- und Frequenzmanagement

Das Volumen ist die wichtigste Stellschraube für Hypertrophie, vorausgesetzt die Intensität stimmt. Die wissenschaftliche Forschung (Schoenfeld et al.) legt nahe, dass etwa 10 oder mehr wöchentliche Sätze pro Muskelgruppe ein guter Startpunkt für Muskelaufbau sind, mit Luft nach oben für Fortgeschrittene. Die 6-Tage-PPL erreicht diese Zahlen spielend leicht, indem sie das Volumen auf zwei Einheiten verteilt; die 3-Tage-Variante bündelt es, weshalb jede einzelne Einheit deutlich mehr fordert.

Erhöhe Volumen und Frequenz niemals willkürlich: Mehr ist nicht immer besser, und jenseits einer bestimmten Schwelle kommt die Regeneration nicht mehr hinterher. Wenn du sechsmal die Woche trainierst, behalte Schlaf, Appetit und Leistung im Blick; sinken diese Werte, streiche eine Einheit oder reduziere die Sätze. Für einen allgemeinen Überblick darüber, wie viele Einheiten du wirklich brauchst, schau dir Wie viele Trainingseinheiten pro Woche an, und für die exakte Dosierung Wie viele Sätze pro Muskelgruppe.

Progression: Wie der Plan mit dir wächst

Ein PPL-Plan funktioniert nur, wenn du ihn progressiv gestaltest. Die wichtigsten Hebel:

  1. Progressive Überlastung (Gewicht): Sobald du alle Sätze im oberen Wiederholungsbereich sauber absolvierst, erhöhst du das Gewicht in der nächsten Trainingseinheit. Das ist der primäre Motor für Wachstum, wie im Guide zur progressiven Überlastung erklärt.
  2. Wiederholungssteigerung: Wenn du kein Gewicht draufpacken kannst, steigere erst die Wiederholungen innerhalb des Zielbereichs, bevor du das Gewicht erhöhst (Doppelprogression).
  3. Sätze hinzufügen: Alle paar Wochen kannst du bei einer Schlüsselübung einen Satz hinzufügen, um das Volumen im Rahmen deiner Regenerationskapazitäten leicht anzuheben.
  4. Dichte und Intensitätstechniken: Verkürze die Satzpausen oder setze gezielt Supersätze und Drop Sets bzw. Rest-Pause-Sätze ein, wenn du in Phasen ohne Gewichtssteigerung einen neuen Reiz setzen willst.

Plane Zyklen von 4 bis 6 Wochen mit ansteigender Belastung, gefolgt von einer leichteren Entlastungswoche (Deload), um die angesammelte Ermüdung abzubauen. Die Trainingsperiodisierung zeigt dir genau, wie du diese Blöcke strukturierst.

Häufige Fehler bei PPL

  • Den Beintag vernachlässigen: Er ist am anstrengendsten und wird daher am häufigsten gestrichen. Ohne Beine ist PPL nur ein halber Plan.
  • Zu viel Volumen von Tag eins an: Direkt mit 25 Sätzen pro Muskelgruppe einzusteigen, nach dem Motto „Viel hilft viel“, führt nur zu chronischer Erschöpfung und Verletzungen. Baue das Volumen schrittweise auf.
  • Null Progression: Immer dieselben Gewichte zu verwenden, macht den Trainingsplan nach wenigen Wochen nutzlos.
  • Zu kurze Pausen bei schweren Übungen: Bei Grundübungen brauchst du 2-3 Minuten Pause, um deine Kraft voll abzurufen; wer hier spart, riskiert miese Satzleistungen.
  • Hintere Schultern und Beinbeuger ignorieren: Das sind die am häufigsten vergessenen Muskeln – und gleichzeitig die wichtigsten für eine gesunde H postura und strukturelles Gleichgewicht.

Regeneration und Ernährung: Die unsichtbare Seite von PPL

PPL – vor allem in der 6-Tage-Ausführung – verlangt deinem Körper einiges an Regeneration ab. Muskeln wachsen nicht während des Trainings, sondern in den Stunden danach, wenn die beschädigten Fasern repariert werden. Vernachlässigst du die Erholung, bringt dir der beste Plan der Welt keine Ergebnisse.

  • Schlaf: Der am meisten unterschätzte Regenerationsfaktor. Sieben bis neun Stunden pro Nacht sind das Fundament, auf dem jede körperliche Anpassung ruht. Zu wenig Schlaf ruiniert Kraft, Erholung und Körperzusammensetzung schneller als jeder Planungsfehler.
  • Proteine: Sie sind die Bausteine des Muskelaufbaus. Sportwissenschaftliche Richtlinien empfehlen Kraftsportlern etwa 1,6 bis 2,2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht am Tag, idealerweise über den Tag verteilt.
  • Kohlenhydrate: Bei sechs Trainingseinheiten pro Woche sind sie dein Treibstoff. Sie drastisch zu streichen, verschlechtert Leistung und Regeneration – vor allem an den Beintagen, die deine Glykogenspeicher am stärksten leeren.
  • Geplante Deloads: Gönn deinem Nervensystem und deinen Gelenken alle 4 bis 6 Wochen eine leichtere Woche, um komplett zu regenerieren. Den kompletten Leitfaden dazu findest du im Artikel zur Muskelregeneration im Komplett-Guide.

Ein klares Praxiszeichen dafür, dass deine Regeneration versagt: Deine Leistung bricht über zwei bis drei Einheiten in Folge ein, obwohl Schlaf und Ernährung gepasst haben. In diesem Fall solltest du kein Volumen hinzufügen, sondern welches wegnehmen.

PPL an deine Ziele anpassen

Dasselbe PPL-Grundgerüst lässt sich stark variieren, je nachdem, was dein Ziel ist. Genau hier zeigen aus dem Internet kopierte Standardpläne ihre Schwächen.

  • Hypertrophie (Masse): 8–15 Wiederholungen bei den meisten Übungen, höheres Volumen, moderate Pausen (60–120 Sekunden bei Isolationsübungen). Das ist der klassischste Einsatzzweck von PPL.
  • Kraft: Mehr Fokus auf schwere Mehrgelenksübungen am Anfang von Push, Pull und Legs, niedrigere Wiederholungszahlen (3–6), lange Pausen (3–5 Minuten) und höhere Lasten. Der Kraft-Trainingsplan fürs Fitnessstudio vertieft diesen Ansatz.
  • Körperkomposition (Rekomposition): PPL mit moderatem Volumen, Priorität auf progressiver Laststeigerung und Ernährung im leichten Kaloriendefizit. Muskeln werden durch den Reiz gehalten, Körperfett schmilzt durch die Kalorienbilanz.
  • Schwachstellen ausgleichen: Hinkt eine Muskelgruppe hinterher, kannst du sie am Anfang der Einheit priorisieren (als Erstes und im frischen Zustand trainieren) und einen Zusatzsatz einbauen. PPL eignet sich hervorragend für solche gezielten Spezialisierungen.

Das Grundprinzip bleibt die Periodisierung: Wechsle zwischen Blöcken mit unterschiedlichen Zielen, statt alles gleichzeitig erzwingen zu wollen. Niemand maximiert Kraft, Muskelmasse und Definition im selben Monat.

Vergleichstabelle: 6 Tage vs. 3 Tage PPL

Parameter PPL (6 Tage) PPL (3 Tage)
Frequenz pro Muskelgruppe 2x pro Woche 1x pro Woche
Übungen pro Einheit 5–6 7–8
Dauer pro Einheit 60–75 Min. 75–90 Min.
Volumen pro Einheit Moderat Hoch
Ideal für Fortgeschrittene mit Zeit Personen mit 3 Tagen Zeit, die PPL wollen
Wissenschaftliche Frequenz Ja (2x ist optimal) Durch Volumen ausgeglichen

Möchtest du einen maßgeschneiderten PPL-Plan?

PPL ist mächtig, muss aber individuell auf dich abgestimmt werden – Regeneration, Schwachstellen, verfügbares Equipment und deine Ziele (Kraft oder Hypertrophie) bestimmen, wie dein perfekter Plan aussieht. Mit Athleex kannst du dich von einem Coach betreuen lassen, der deine Periodisierung aufbaut, Sätze, Wiederholungen, Gewichte und RPE Training für Training protokolliert und das Volumen an deine echten Fortschritte anpasst. Falls du noch keinen Coach hast, suche dir einen Profi über unser Verzeichnis Personal Trainer finden: Ein geschultes Auge für Technik und Progression ist mehr wert als jeder kopierte Plan. Und wenn du nach einer messbaren, nachvollziehbaren Methode trainieren möchtest, entdecke, wie Athleex für Athleten funktioniert.

FAQ

Ist Push-Pull-Legs für Anfänger geeignet? PPL ist nicht die optimale Wahl für absolute Neulinge. Ein kompletter Anfänger baut mit einem Ganzkörpertraining 3-mal pro Woche schneller Muskeln auf, weil er dabei alle Muskelgruppen häufiger trainiert und die Grundbewegungen bei überschaubarem Volumen verinnerlicht. PPL glänzt, wenn du bereits eine solide Technik bei den großen Übungen beherrschst und höhere Volumina verträgst – typischerweise nach einigen Monaten oder einem Jahr konsequentem Training. Wenn du am Anfang stehst, machst du mit einem Einsteigerplan mehr Fortschritte und wechselst zu PPL, sobald die lineare Progression abflacht.

Ist die 6-Tage- oder die 3-Tage-PPL besser? Das hängt von deiner tatsächlich verfügbaren Zeit ab und nicht davon, was theoretisch überlegen ist. Die 6-Tage-Variante trainiert jede Muskelgruppe zweimal pro Woche – die laut wissenschaftlichen Studien optimale Frequenz für Muskelwachstum –, erfordert jedoch hohes Engagement und gute Regeneration. Die 3-Tage-Variante reduziert die Frequenz auf 1x pro Muskelgruppe, was durch mehr Übungen und Sätze pro Trainingstag ausgeglichen wird. Wenn du nur dreimal in der Woche Zeit hast oder schlecht regenerierst, ist eine gut durchdachte 3-Tage-Version oft effektiver als eine halbgare 6-Tage-Variante, die dich ausbrennt.

Wie viele Übungen sollte man pro PPL-Einheit machen? In der 6-Tage-Variante reichen 5–6 Übungen pro Trainingstag völlig aus, da sich das wöchentliche Volumen auf zwei Einheiten pro Muskelgruppe aufteilt. Bei der 3-Tage-Variante benötigst du dagegen 7–8 Übungen, weil jede Muskelgruppe nur einmal pro Woche trainiert wird und du in dieser Session ausreichend Volumen unterbringen musst. Platziere in beiden Fällen schwere Mehrgelenksübungen an den Anfang, solange du frisch bist, und Isolationsübungen nach hinten. Peile als Richtwert 10 bis 20 Sätze pro Woche und Muskelgruppe an und steigere diese im Laufe der Zeit schrittweise.

Baut man mit PPL mehr Masse auf als mit einem Ganzkörperplan? Nicht der Split an sich sorgt für mehr Muskelwachstum, sondern das Gesamtvolumen, die Intensität und die kontinuierliche Progression über die Zeit. Bei gleichem Wochenvolumen und gleicher progressiver Überlastung liefern PPL, Ganzkörper und Upper/Lower ähnliche Ergebnisse. PPL wird dann vorteilhaft, wenn es dir erlaubt, mehr Qualitätsvolumen anzuhäufen, weil sich jede Einheit auf wenige Muskelgruppen konzentriert. Für fortgeschrittene Trainierende mit sechs Tagen Zeit ist es ein hervorragendes System; wer wenig Zeit hat, fährt mit einem Ganzkörperplan oft effizienter. Wähle nach Zeitbudget und Regeneration, nicht nach Trends.

Wie erzielt man mit einem Push-Pull-Legs-Plan kontinuierliche Fortschritte? Der primäre Hebel ist die progressive Überlastung: Sobald du alle Sätze im oberen Wiederholungsbereich mit Puffer absolvierst, erhöhst du beim nächsten Mal das Gewicht. Gelingt dir das nicht, erhöhst du erst die Wiederholungszahlen innerhalb des Zielbereichs (Doppelprogression) und gehst erst danach mit dem Gewicht nach oben. Alle paar Wochen kannst du bei einer Schlüsselübung einen Satz hinzufügen, um das Volumen zu steigern. Plane Zyklen von 4–6 Wochen ansteigender Belastung, gefolgt von einer Entlastungswoche, um Ermüdung abzubauen. Das Protokollieren von Lasten und Wiederholungen von Training zu Training ist der einzige Weg, um sicherzuwissen, dass du wirklich vorankommst.

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Aktualisiert am 1. August 2026

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